01.02.2013

【Rezension】Gebannt unter fremdem Himmel『Under the Never Sky』

Deutsches Cover
Originalcover

Gebannt unter fremdem Himmel


Originaltitel: Under the Never Sky
Autor: Veronica Rossi
Genre: Dystopia, Fantasy, Romance, YA
Preis: 17,95 €
Wertung: ♥♥♥




Gebannt unter fremdem Himmel (Under the Never Sky)
Getrieben durch ewige Nacht (Through the Ever Night)
Geborgen in unendlicher Weite (Into the Still Blue)



Aria kennt nichts anderes als die virtuelle Realität, in der sie groß wurde, wo jeder ihrer Schritte in Wahrheit nur im virtuellen Leben stattfinden - perfekter als die Realität. Als sie ihre Mutter Lumina, zu der sie seit Tagen keinen Kontakt aufbauen konnte, außerhalb ihrer geschlossenen Welt Reverie suchen will, führt eine Kette von Ereignissen dazu, dass sie in die Wildnis geschickt wird, die realer ist als die Perfektion, am Rande von Leben und Tod, ohne alles, was sie kannte, außer sich selbst. Dort trifft sie auf Peregrine, der seinen Neffen Talon nicht vor einer Entführung bewahren konnte, und gemeinsam suchen sie - Aria nach Lumina, Perry nach Talon...



Naja.



Ich liebe beide Designs. Under the Never Sky passt vom Titel natürlich perfekt, es wird auch mehrmals darauf Bezug genommen, das Cover zeigt den Aether und Aria, und passt perfekt. 
"Do the clouds ever clear?" - "No, mole. Never." - "And the aether? Does that ever go away?" - "No. The aether never leaves." - "A world of nevers under a never sky."
Aber auch das deutschte Cover ist echt gut gelungen. Der übersetzte Titel würde echt blöd klingen und so wurde ein guter Mittelweg gefunden, das Cover zeigt den Zwiespalt zwischen Arias Welt und Perrys. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht entscheiden, welches ich mehr mag...



Hach ja, wie mir halt jetzt die deutschen Begriffe entfallen... Tut mir sehr leid, wenn ich gleich mit englischen Worten um mich werfe, aber da ich es auf Englisch gelesen habe, weiß ich nicht, wie die Realms, Tides etc. auf Deutsch heißen. Sorry dafür ^^"
Ich bin ... sagen wir mal, zwiegespalten. Einerseits habe ich das Buch wirklich gern gemocht, mitgefiebert mit beiden Charakteren, besonders mit Aria, und auch die Ziele, die endlich mal nichts mit "Wir müssen die Regierung stürzen" zu tun haben, wie so oft bei Dystopien. Die Realms, der Death Pool und alle Charaktere haben mir echt gefallen. Die Spannung war auch hoch etc. pp. und es gibt einige vernünftige Kämpfe, die die Charaktere zwar überstehen, aber nicht ohne Wunden. Allerdings zerstört die Lovestory das irgendwie.
Was ich an besagter Lovestory gut finde, ist, dass es nicht so ein Instant-In-Love ist, sondern sie sich wirklich entwickelt, von Hass zu Respekt zu Freundschaft zu Liebe. Aber obwohl ich Aria echt gern mochte, ist der Funke bei mir nicht übergesprungen, der mir sagt, dass diese beiden einfach für immer zusammen gehören. Ich muss zugeben, ich hätte Aria lieber mit Roar gesehen ... Naja. Ich wünschte, ich könnte jetzt sagen, dass das nicht stört, aber das kann ich nicht. Es ist nicht so, dass ich gleich das ganze Buch verteufele, weil mir die Lovestory nicht gefällt, nein. Nur ... Gegen Ende des Buches hat mich Perry mit seinem being rendered to Aria schon irgendwie aufgeregt und ich habe mich die ganze Zeit an die Hoffnung geklammert, dass die beiden doch noch auseinander gehen. Warum? Das kann ich selbst nicht so ganz sagen. Die Chemie der beiden Charaktere hat für mich nicht gestimmt, zumindest nicht auf romantischer Ebene, und das ist nun mal ein Minuspunkt.



Um die Laune mal wieder zu heben: Aria ist wirklich eine tolle Protagonistin. Sie ist nicht klein und schwach, aber auch nicht so badass, dass es schon wieder zu viel wird, sondern etwa die Mitte. Zwar kann sie sich verteidigen und jammert im ganzen Buch nicht einmal (juche! Seltenheit xD), allerdings ist sie auch sensibel und teils ängstlich. Wer wäre das denn nicht, wenn man auf einmal aus der gewohnten Realität geworfen wird und in eine Welt kommt, die Millionen von Wegen zum Sterben bereithält? Sie war für mich im ganzen Buch komplett nachvollziehbar.
Perry hingegen... Autsch. Keine Ahnung. Es gibt schlimmere Charaktere, es gibt Charaktere, die ich töten will, einfach weil sie existieren, und das ist bei ihm nicht der Fall. Ich bin mir nicht ganz sicher, warum ich ihn nicht mag. Weil eigentlich ist er interessant und auch seine Backstory. Aber irgendwie...
Die Nebencharaktere waren allesamt sympathisch, besonders Marron, den ich richtig ins Herz geschlossen habe, und natürlich Roar. (Obwohl mir mein Kopf bei Marron immer noch sagt: Traue keinen kleinen, dicken Männern! *schüttel* Kommt wohl noch von den Mortal Instruments.)

Insgesamt eher enttäuschend, aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich das in TTEN noch bessern wird.



Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen!

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