27.08.2013

【Antworten】Mit welchem Bestseller kann ich nichts anfangen?『Libressio - Mein Buchgeständnis』


Ein Bestseller, mit dem ich nichts anfangen konnte


Ich will auch mal dabei sein, also Runde 4 wird bloodyfiziert =P Vor allem, weil das Thema ja mal sowas von meins ist ♥



Wobei es sehr schwierig war, sich für ein Buch zu entscheiden, haha. Ich hätte genau so gut Nach dem Sommer oder Shades of Grey oder Die Auswahl anbringen, aber so spontan kam mir eigentlich...


... in den Sinn. Abgesehen davon, dass Tris eine unsympathische Prota war, ziemlich wenig in der Story Sinn ergeben hat und die Sicht sehr beschränkt auf Chicago (war doch Chicago, oder?) war, konnte ich die Story auch nicht ernst nehmen. Eine Dystopie ist dann gut, wenn die Welt, wie sie gezeigt wird, nachvollziehbar ist. Nehmen wir Panem. Es ist gut möglich, dass sich Amerika mal in ein Kapitol und die Distrikte aufteilt und bei der Showgeilheit der Menschen würd's mich auch nicht wundern, wenn sie zugucken, wie sich Kinder (oder zumindest Leute) gegeneinander umbringen. Aber warum, frage ich, warum haben sich die Fraktionen gebildet? Die "Erklärung", dass einige Menschen gedacht haben, die und die Charaktereigenschaft wäre die beste, war kaum eine. Eigentlich müsste jeder unbestimmt / divergent sein, weil... Naja, man kann nicht selbstlos sein, ohne freundlich zu sein. Ehrlichkeit ist prinzipiell Selbstlosigkeit, weil man durch seine Ehrlichkeit meist das Beste für den anderen will. Und mir kann keiner sagen, dass Menschen NUR selbstlos sind, das liegt nämlich nicht in unserer Natur und wird es auch nie. Dass sich das Buch darum dreht, wie diese Gesellschaft zerfällt, ist schön und gut, aber mein Punkt ist, dass so eine Gesellschaft niemals zustande kommen würde, dementsprechend hat die Dystopie irgendwie auch ihre Wirkung verfehlt...
Am Ende wurd's dann noch mal spannend, aber der Rest war Insta-Love, jede Menge Gewalt und komplett unnachvollziehbar. Auch das Ende, eigentlich, denn was ist mit Unbestimmten anders? Haben die was im Blut oder so? Ich denke mal nicht. ô.o Wie schwer kann es sein, ein Mittel zu entwickeln, dass sowohl Unbestimmte als auch Bestimmte trifft? *sigh*

Okay, genug genervt. Und der/die/das Erste, der/die/das versucht, mich umzustimmen (kapiert ihr? Umzustimmen, Bestimmen... Ach, vergesst es, das fand ja nicht mal ich lustig.) kriegt mein Inferni-Feuer zu spüren.
Naja, das nicht. Jedem seine Meinung und so. Predige ich immer wieder, sonst würde ich keine Rezensionen schreiben. xD Vergesst, was ich gesagt hab... Also nicht über das Buch. Sondern... Argh. Ihr wisst, was ich meine.

7 Antworten:

Ines Caranaubahx hat gesagt…

Haha, ich wette du bist die einzige die das Buch nicht mag :D Ich will das Buch ja noch sooo unbedingt lesen :3

Und, oh. mein. gott. Ich glaube ich kann nie wieder mit dir reden. Ich meine: Julian? Cam? Ash?? Erik?! PEETA?! DAMON?! Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein! Das ist doch nicht möglich O_O Würde da jetzt kein "Dimitri" stehen und nur Adrian... Gott. GOTT bewahre mich :DD

Mia Dukatia hat gesagt…

Ja. Glaube ich auch Dx

Muahaha. Ich bin voll böse xD Falls es dich beruhigt - ich mag Gale lieber als Peeta, aber in Kombination mit Katniss passt Peeta einfach besser. ^^"

Mia Dukatia hat gesagt…

Ach ja, und Stark mochte ich früher auch mit Zoey, aber mittlerweile ist er langweilig, wobei ich eine Phase hatte, wo ich Erik gar nicht mochte, mittlerweile ist die vorüber xD

Ines Caranaubahx hat gesagt…

GUT. Ja... nein. Gale passt viel besser :D
Ich liebe Stark, Erik ist so'n schwein ._.

Mia Dukatia hat gesagt…

Stark ist gerade in den neueren Bänden so... Langweilig. Viel zu perfekt. Ah. Dx

Barbara Rath hat gesagt…

Ich kann Bücher nicht ausstehen, die einerseits wegen des Genres, das der Autor gewählt hat, plausibel sein müssen und dann doch (sogar nur )auf 1 oder mehreren unplausiblen Annahmen ein ganzes Weltgebäude und Handlungsgeflecht aufbauen. Hatten die Lektoren was geraucht, als sie sowas durchgewinkt haben...?
Das Buch kenne ich nicht, aber ich kann deine Kritik voll & ganz nachvollziehen. Es gibt nur wenige Schrifststeller (Walter Moers wäre so einer, Christopher Moore ein weiterer), die sich vom Boden des Plausiblen richtig gut ablösen - und ausgerechnet die tun das mit herrlich teils wissenschaftlichen, teils pseudowissenschaftlichen Belegen für die Logik ihrer Stories.
LG
Barbara

Leselurch hat gesagt…

Wow, damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. :D Dabei liegt das Buch noch ganz weit oben auf meinem SuB und gerade jetzt, wo ja auch der Film gedreht wird, wurde es für mich immer interessanter. Ich muss zugeben: Jetzt hab ich ein wenig die Lust dran verloren... :D

P.S.: Ich werte gerade Libressio #4 aus. Die nächste Runde startet bald, falls du wieder vorbeischauen möchtest!

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